Komitee gebildet pro Parkierungsreglement

Oltner Tagblatt, 15.Jan.2019

Olten: Über­par­tei­li­ches Komi­tee setzt sich für das Par­kie­rungs­re­gle­ment ein, über das am 10. Februar abge­stimmt wird.

Gleich zu Beginn des Jah­res hat sich ein über­par­tei­li­ches Komi­tee gebil­det, das sich für das neue Par­kie­rungs­re­gle­ment der Stadt Olten ein­setzt, gegen wel­ches das Refe­ren­dum ergrif­fen wurde. Die Gruppe setzt sich aus Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Grü­nen Region Olten, der Jun­gen SP Region Olten, von Olten Jetzt!, der EVP und der SP der Stadt Olten zusam­men. Sie wird von Pro Velo, Olten im Wan­del, dem VCS und LeOna unter­stützt.

Das Park­platz­re­gle­ment nehme die Bedürf­nisse aller Olt­ne­rin­nen und Olt­ner auf, heisst es in der Mit­tei­lung: Es regle die Erstel­lung von Velo-, Motorrad- und behin­der­ten­ge­rech­ten Abstell­plät­zen. Das Regle­ment biete zudem eine Band­breite für die Anzahl Park­plätze statt starre Vor­ga­ben. Die Bau­herr­schaft habe also eine gewisse Fle­xi­bi­li­tät, wie viele Park­plätze sie für ihre Lie­gen­schaft als nötig erach­ten. Die Bewirt­schaf­tung der öffent­lich zugäng­li­chen Park­plätze bevor­zuge Kun­den und Besu­cher der Stadt und trage somit zu einer beleb­ten Innen­stadt bei. Das Gewerbe in der Innen­stadt pro­fi­tiere von einer redu­zier­ten Abgabe, falls keine Park­plätze erstellt wer­den könn­ten, weil das Geschäft etwa in der Alt­stadt liege. Das Komi­tee «Park­plätze für Alle» ist über­zeugt, dass das Regle­ment in der vor­lie­gen­den Form ein gelun­ge­ner Kom­pro­miss ist und für eine fort­schritt­li­che städ­ti­sche Poli­tik steht.
 

Siehe dazu auch «Olten: Park­plätze für alle»