Im Herbst 2024 wurde ein entsprechender Vorstoss von Kantonsrat André Wyss (EVP, Rohr) für eine Erhöhung der Familienzulagen als erheblich erklärt. Nach der Zustimmung zum Gesetz im September 2025 im Kantonsrat kommt es nun zur Volksabstimmung.
Familien sind immer mehr unter Druck. Das Meistern des Familienalltags ist an sich schon eine Herausforderung. Und unbestritten ist: Der dauernde Druck der finanziellen Last ist gestiegen. Dies zeigt unter anderen das Familienbarometer von PRO FAMILIA deutlich auf: Bei der Frage «Was würde Ihr Familienleben verbessern?» ist die mit Abstand am meisten genannte Antwort «mehr finanzielle Ressourcen». Die grössten Sorgen der Familien sind also die finanziellen Herausforderungen, denn die steigenden Kosten betreffen die Familien besonders. Steigende Krankenkassenprämien, hohe Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten sind Tatsachen und belasten das Familienbudget zunehmend. Eine Besserung zeichnet sich nicht ab. Mit den Familienzulagen werden alle Familien gleichermassen unterstützt – unabhängig vom gewählten Familienmodell.
Kinder- und Ausbildungszulagen haben sich als Unterstützung der Familien bewährt und sind für die Familien ein wichtiger Lohnbestandteil. Bisher zahlt der Kanton Solothurn aber – als einer von wenigen Kantonen – nur das bundesgesetzliche Minimum. Mit einer moderaten Erhöhung um 15 Franken (Kinderzulagen) bzw. 12 Franken (Ausbildungszulagen) verlangt die Vorlage nichts Aussergewöhnliches, sondern lediglich, dass der Kanton Solothurn bei den Familienzulagen näher ins schweizerische Mittelfeld rückt.
Investitionen kosten – so auch eine Investition in die Familien. Die Gesamtmehrkosten betragen rund 8 Mio. Franken. Dabei resultieren für den Kanton und die Gemeinden kaum (grosse) Mehrausgaben, da die Familienzulagen versteuert werden müssen und höhere Steuererträge die Folge wären. Für die Firmen ist die Mehrbelastung abhängig von der Grösse und der Gesamtlohnsumme. Die erwartete Erhöhung des Lohnbeitrages von 0.09 Prozent ist jedoch verkraftbar und sinnvoll investiert, wird doch dadurch die Armut bekämpft und die Kaufkraft der Familien gestärkt.
Aus diesen Gründen braucht es am 8. März 2026 ein JA zur Erhöhung der Familienzulagen!
Weiter Informationen unter: www.familienzulage-ja.ch
Für Auskünfte:
André Wyss, Vize-Präsident EVP Kanton Solothurn, (P) 062 849 49 91, (G) 062 299 10 00; andre.wyss@wyance.ch
Elia Leiser, Präsident EVP Kanton Solothurn: 076 453 32 92; info@elialeiser.ch